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	<title>Das Werden des freien Menschen &#187; Bernhard</title>
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	<description>Wege und Mittel von Ausgrenzung, Verfolgung und Verleumdung in der Gegenwartskultur und ihre Auswirkungen auf den Menschen.</description>
	<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 09:52:28 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Mut zur Freiheit</title>
		<link>http://selbstwerden.de/2009/08/mut-zur-freiheit/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 20:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter diesem Titel haben die Autoren Juli Zeh und Ilija Trojanow, ein Buch veröffentlicht, das sich mit der zunehmenden Beschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte seit dem 11. September 2001 befasst. In einer Art Bestandsaufnahme wird hier unter anderem verglichen, welche Maßnahmen (im sogenannten Anti-Terror-Kampf) seitdem politisch &#8220;durchgedrückt&#8221; wurden, was dem Bürger über deren Zweck erzählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Titel haben die Autoren Juli Zeh und Ilija Trojanow, ein <a href="http://www.ilija-trojanow.de/start.cfm" target="_blank">Buch</a> veröffentlicht, das sich mit der zunehmenden Beschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte seit dem 11. September 2001 befasst. In einer Art Bestandsaufnahme wird hier unter anderem verglichen, welche Maßnahmen (im sogenannten Anti-Terror-Kampf) seitdem politisch &#8220;durchgedrückt&#8221; wurden, was dem Bürger über deren Zweck erzählt wurde, und in welchem Sinne die neuen Gesetze dann tatsächlich verwendet wurden.</p>
<p>Spätestens bei diesem Überblick wird auch der letzte &#8220;Überwachungs-Begeisterte&#8221; Bürger bemerken, dass es mitnichten um die Verfolgung von Terroristen geht, sondern darum, dass die Staaten immer mehr Angst vor dem mündig werden Bürger bekommen.</p>
<p>Hörenswert auch das Interview der Autoren auf Chaosradio-Express:</p>
<p><a href="http://chaosradio.ccc.de/cre135.html" target="_blank">http://chaosradio.ccc.de/cre135.html</a></p>
<p>Wer nicht gleich das Buch kaufen will, kann hier einen m.E. sehr guten Artikel (oder wars ein Vortragsscript?) eines der Autoren lesen:</p>
<p><a href="http://www.wkw.at/docextern/ubit/FAchgruppentagung2008/Vortrag_Trojanow.pdf" target="_blank">http://www.wkw.at/docextern/ubit/FAchgruppentagung2008/Vortrag_Trojanow.pdf</a></p>
<p>Interessant ist das Buch vor allem auch, weil Ilja Trojanow in seiner Kindheit selbst erleben musste, was Verfolgung durch den Staat bedeutet.</p>
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		<title>Dokumentation über Mahatma Gandhi</title>
		<link>http://selbstwerden.de/2008/07/dokumentation-uber-mahatma-gandhi/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Filmtips]]></category>

		<category><![CDATA[Gandhi]]></category>

		<category><![CDATA[Gewaltlosigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seelenstärke gegen Gewalt zu setzen, war der zentrale Gedanke Gandhis. Er erkannte den Zusammenhang, daß Gewaltanwendung eigentlich immer ein Zeichen von innerer Schwäche bei einem Menschen darstellt. Das Werden des freien Menschen ist immer auch mit der Frage nach dem verantwortungsvollen Umgang mit Gewalt verbunden. Wie verhalte ich mich, wenn Gewalt gegen mich eingesetzt wird? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-43" title="gandhi" src="http://selbstwerden.de/wp-content/uploads/2008/07/gandhi.jpg" alt="" width="180" height="242" /></p>
<p>Seelenstärke gegen Gewalt zu setzen, war der zentrale Gedanke Gandhis. Er erkannte den Zusammenhang, daß Gewaltanwendung eigentlich immer ein Zeichen von innerer Schwäche bei einem Menschen darstellt. Das Werden des freien Menschen ist immer auch mit der Frage nach dem verantwortungsvollen Umgang mit Gewalt verbunden. Wie verhalte ich mich, wenn Gewalt gegen mich eingesetzt wird? Gehe ich zum Gegenschlag über?  Ziehe ich mich zurück?  Welche Entwicklungsanforderung tritt an mich heran, und wie kann ich sie konstruktiv bewältigen?</p>
<p>Antworten, oder zumindest sehr tief und verantwortungsvoll gedachte Lösungsansätze finden sich in Leben und Werk von Mahatma Gandhi.</p>
<p>Der folgende <a href="http://www.gandhiserve.org/streams/mahatma.html" target="_blank">Link</a> führt Sie auf eine Seite des Gandhi National Memorial Fund in Indien, der eine insgesamt über 5 stündige Film-Dokumentation über Gandhi  zusammengestellt hat. (es befindet sich auch eine deutsche  version darunter!)</p>
<p>Viel Freude beim ansehen!</p>
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		<title>Road to Guantanamo</title>
		<link>http://selbstwerden.de/2008/07/road-to-guantanamo/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 22:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Filmtips]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kinofilm &#8220;Road to Guantanamo&#8221; handelt von drei in England aufgewachsenen Pakistanis, die bei einem Heimatbesuch in die Mühlen der amerikanischen Anti-Terror-Fahnung gelangen und mehrere Jahre unter schwerster Folter unter anderem im berüchtigten Guantanamo verbringen. Der Fim ist nichts für schwache Nerven, aber in jedem Fall empfehlenswert für alle die sich für die Thematik unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kinofilm &#8220;Road to Guantanamo&#8221; handelt von drei in England aufgewachsenen Pakistanis, die bei einem Heimatbesuch in die Mühlen der amerikanischen Anti-Terror-Fahnung gelangen und mehrere Jahre unter schwerster Folter unter anderem im berüchtigten Guantanamo verbringen. Der Fim ist nichts für schwache Nerven, aber in jedem Fall empfehlenswert für alle die sich für die Thematik unserer Internetseite interessieren.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-41" title="guantanamo" src="http://selbstwerden.de/wp-content/uploads/2008/07/guantanamo-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></p>
<p>Die DVD und weitere Informationen zum Film gibt es hier:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Road-Guantanamo-Farhad-Harun/dp/B000LXGWTO" target="_blank">http://www.amazon.de/Road-Guantanamo-Farhad-Harun/dp/B000LXGWTO</a></p>
<p>Evtl. ist unter Google-Video auch der ein oder andere Filmausschnitt zu finden:<br />
<a href="http://video.google.de/videosearch?q=road+to+guantanamo&amp;hl=de&amp;sitesearch=#" target="_blank"> http://video.google.de/videosearch?q=road+to+guantanamo&amp;hl=de&amp;sitesearch=#</a></p>
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		<title>Hetzpropaganda - Wie reagieren?</title>
		<link>http://selbstwerden.de/2008/07/hetzpropaganda-wie-reagieren/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 18:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Propagandajournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts solcher schwerwiegenden Angriffe und Beleidigungen durch die Medien, wie in Teil 1 dieser Artikelserie (Saat für die Progrome der Zukunft) stellt sich die Frage nach der angemessenen Reaktion. Wie kann solchen Angriffen sinnvoll gegenübergetreten werden? Es ist diese Frage durchaus bedeutend, denn davon wie sie beantwortet wird, hängt viel für die weitere Entwicklung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts solcher schwerwiegenden Angriffe und Beleidigungen durch die Medien, wie in Teil 1 dieser Artikelserie (<a href="blog/2008/06/artikel2/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;">Saat für die Progrome der Zukunft</span></span></a>) stellt sich die Frage nach der angemessenen Reaktion. Wie kann solchen Angriffen sinnvoll gegenübergetreten werden? Es ist diese Frage durchaus bedeutend, denn davon wie sie beantwortet wird, hängt viel für die weitere Entwicklung der inneren Wirkungen ab.</p>
<p>Betrachtet man die Sachlage lediglich vom irdisch-materiellen Standpunkt aus, so könnte man dem Angegriffenen villeicht raten, er solle sich am besten eine „dicke Haut&#8221; zulegen und die Angriffe auf sich beruhen lassen. Indem er sich mit dem Angreifer beschäftigen würde, und seine Aufmerksamkeit vermehrt dort hin gibt, würde er ja doch nur seine Zeit verlieren, Zeit, die er sinnvoller einsetzen könne. Es ist dieser Standpunkt wohl auch nicht ganz unberechtigt.</p>
<p>Betrachten wir die Sache allerdings von einem die seelische Seite und die inneren Wirkungsdimensionen des Angriffes mehr einschließenden Blickwinkel, so müssen wir wohl zu der Überzeugung kommen, dass der Angriff die Notwendigkeit, ja die unbedingte Aufforderung an den Angegriffenen in sich trägt, Stellung zu beziehen. Es sind diese sich immer wieder wiederholenden Attacken sonst wie ein schleichendes Gift, das immer mehr herabmindernd und zersetzend in das Leben der Geschmähten und Verleumdeten eindringt, zu unerklärlichen gesundheitlichen Phänomenen führen kann und den Betroffenen den nächtlichen Schlaf raubt.</p>
<p>So ungerecht der Angriff auf der äußeren Ebene des Lebens auch ist, so notwendig ist er scheinbar auf einer Inneren Ebene. Wenn sich ein Angreifer, der meist ganz in den konventionellen Mustern eines Welt- und Glaubensbildes drinsteht und sich auf der sicheren Seite wähnt, gegen denjenigen ausspricht, der sich um Forschung und neue Wege der Kulturentwicklung bemüht, so ist der Betroffene gezwungen zu reagieren, wenn er nicht über kurz oder lang immer mehr sein Selbstbewusstsein, und was noch schlimmer ist- die Kraft zur Verfolgung seiner Ideale einbüssen will.</p>
<p>Er muß sich vor allem überlegen, wie er sich nun mit seinen Idealen einer Übermacht gegenüberstellt und diese auf freie Weise vertritt, ohne Selbst zum &#8220;Kampfhahn&#8221; zu werden (Vergleiche dazu den Artikel über <a href="blog/2008/06/rolle-ruckwarts-vom-paulus-zum-saulus/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;">Angelus Silesius</span></span></a>).</p>
<p>Es zwingt der Angriff förmlich zu einer klaren Standpunktbestimmung und damit kann er, wenn diese Standpunktbestimmung gelingt, bei weisem Umgang mit der Situation, zu einer größeren Freiheit beim Angegriffenen führen.</p>
<p>Schauen wir einmal auf die Reaktionen, die von Seiten der anthrosophischen Bewegung auf den im ersten Teil erwähnten „Gurkenartikel&#8221; erfolgt sind.</p>
<p>Beispiel : <span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sektion-landwirtschaft.org/uploads/media/Stellungnahme_03.pdf">http://www.sektion-landwirtschaft.org/uploads/media/Stellungnahme_03.pdf</a></span></span></p>
<p>Es wird in der Stellungnahme erst einmal klargestellt, welcher Interessengruppe die Autorin der Hetzschrift angehört: Hinter dem Artikel stehe ein Gentechnik-freundliches Umfeld, das den ökologischen Anbau, der seinerseits die Gentechnik ablehnt, in seinem <em>„angreifbarsten Flügel&#8221;</em>, der biologisch Dynamscihen Wirtschaftsweise Rudolf Steiners angreifen würde. Der <em>&#8220;Spiegel&#8221;</em> lasse sich bedauerlicherweise für diese Art von Polemiken <em>„instrumentalisieren&#8221;</em>.</p>
<p>Weiter gehen die Autoren der Stellungnahme nun nach der ruhigen und sachlichen Richtigstellung der offensichlichen Falschausagen im Artikel (und das sind nicht wenige!) auf die <em>„Sorge&#8221;</em> der Artikelschreiber ein, <em>„dass mit dem Einrichten der angesprochenen Stiftungsprofessuren die aufklärerische Tradition, für die die Wissenschaft steht, aufgegeben werden könnte.&#8221; </em>und begründen nun<strong><span style="color: #0000ff;"><em> „worin wir diese Sorge für berechtigt sehen, und wo wir glauben, dass das gewählte Vorgehen der Autoren und Artikel genau diesen aufgeklärten Konsens selber gefährdet.&#8221;</em></span><em> </em></strong></p>
<p>Im ganzen zeigt sich das ehrliche Bemühen, den Gegner und seine Argumente ernst zu nehmen, die Diskussion zu versachlichen und seine „Bedenken&#8221; sachlich argumentativ zu entkräften. Die eigentliche Stellungnahme erfolgt im Kern mit diesen Zeilen:</p>
<blockquote><p>Mit der Ausgrenzung nährt man nur die Phänomene, die man eigentlich nicht wahrhaben, oder zumindest nicht behandeln will. So gesehen erzeugen solche Bestrebungen eher das Phänomen, das sie bekämpfen. (Daneben hat der Eifer, und man kann fast sagen das Sendungsbewusstsein mit dem Kutschera und andere auftreten, schon selber etwas quasi religiöses. Das ist ja ein Phänomen dem man häufiger begegnet, dass je erbitterter ein Kampf geführt wird, umso deutlicher bei dem Kämpfenden selbst ein Problem mit der Sache sichtbar wird). Die Wissenschaft hat den Mensch in die Moderne geführt und die Aufklärung mit geschaffen. Heute müssen wir schauen, dass die moderne Auffassung der Naturwissenschaft nicht selber wie hinten wieder runter fällt, weil sie selber zum Glaubenssystem wird. Wir müssen mit den Fähigkeiten die wir durch Wissenschaft erworben haben, jetzt auch die Ebenen des Lebens aufsuchen, die nicht unmittelbar mess-, zähl- oder wiegbar sind. Das ist nicht leicht. Die biologischdynamische Landwirtschaft versucht sich auf diesem Weg. Was sie und die Anthroposophie von vielen anderen spirituell orientierten Richtungen unterscheidet ist dass sie die Übereinstimmung mit der Naturwissenschaft sucht, und sich nicht scheut, sich in die Qualität der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu stellen. Das könnte man ihr auch positiv auslegen. Maxeiner und Miersch schreiben in ihrer Kolumne: „Die Aufklärung brachte den Sieg über die Hexenverfolgung&#8230;&#8221;. Was sie wohl meinen, ist die Hexerei. Denn was sie mehr oder weniger unbewusst anzetteln ist genau dieses: Eine neue Hexenverfolgung, die, und das stimmt, die Aufklärung eben überkommen hat. Insofern wäre diesen Herren eine aufgeklärtere, zeitgemässe Haltung zu wünschen.</p></blockquote>
<p>Wenn wir nun beides, den „Gurkenartikel&#8221; und die Stellungnahme einander gegenüberstellen, und dann beide Bilder, beide Haltungen auf uns wirken lassen, können wir uns, dieser Gegenüberstellung gewärtig, eine Reihe von Fragen stellen:</p>
<ul>
<li>Wie wird die Stellungnahme nun wieder auf die Autorin zurückwirken?</li>
<li>Wird ihr die Stellungnahme den Wind aus den Segeln nehmen?</li>
<li>Wird der Gegner daraufhin zurückweichen und (zumindest im Inneren seines Seelenlebens) bemerken, daß er nicht nur im Unrecht ist, sondern sogar eine Gewalttat an unschuldigen Menschen verübt, indem er derartig ehrverletzend vorgeht?</li>
</ul>
<p align="left">Wohl ist in der Stellungnahme die <em>„Hexenjagd&#8221;</em> angesprochen, die hier „angezettelt&#8221; wird, es ist auch die Tatsache herausgearbeitet, daß</p>
<blockquote>
<p align="left">„<em>je erbitterter ein Kampf geführt wird, umso deutlicher bei dem Kämpfenden selbst ein Problem mit der Sache sichtbar wird.&#8221;,</em></p>
</blockquote>
<p align="left"><em> </em>so wie das im ersten Teil dieses Beitrags bereits von mir ebenfalls vertreten worden war. Aber, wenn wir es auf uns wirken lassen, dann haben die Worte keine wirkliche Kraft und Fülle in sich. Es ist im Großen und Ganzen, die Autoren mögen mir verzeihen, doch mehr ein Rückzugsgefecht, das, so muss man leider vermuten, den Gegner um so mehr anstacheln wird, seine Angriffe fortzusetzen.</p>
<p align="left">Der Stellungnahme ist eine gewisse Unsicherheit anzumerken. Sie möchte nicht dogmatisch auftreten, möchte nicht in den gleiche Fehler verfallen wie der Gegner, möchte auf gar keinen Fall zurückschlagen, sondern nimmt sogar den Gegner noch ernst in seiner „Sorge&#8221;. Dieser hat aber, bei näherer Betrachtung nicht wirklich eine Sorge, er hat Angst! Er hat solche Angst daß er panisch um sich schlägt und alles, was diese Angst bei ihm auslöst, vernichtet wissen will. Er verbreitet damit aber eine Gewalt, die Wirkungen hinterlässt. Es ist eine Zwanghaftigkeit, die, so wie bei einer die von Schmutzphobien geplagte Hausfrau nun mit den schäftsten und agressivsten Reinigungsmitteln gegen Dreck und Ungeziefer vorgehen muss, und ruhelos bleibt, solange nicht aller &#8220;Schmutz&#8221; restlos vernichtet ist. Jemand in diesem Zustand ist sachlichen Argumenten nicht aufgeschlossen, er ist in seinem Wahn wie blind für die Wirkungen seines Tuns und er ist nicht ungefährlich für seine Umgebung.</p>
<p align="left">Die Unsicherheit der Stellungnahme ist bei näherem Hinsehen wohl vor allem darin begründet, daß man den Rückhalt der Öffentlichkeit nicht verlieren will. Die Öffentlichkeit, so ist die Hoffnung wird sich selbst  ein Urteil bilden: Da ist der polemische Angriff auf der einen Seite, die sachliche, begründete Stellungnahme auf der anderen Seite. Er wird, so hofft man, über kurz oder lang erkennen, wo die wirkliche Rechtschaffenheit und Seriosität lebt, und wo Polemik und Agitation waltet. Im &#8220;nicht verlieren Wollen&#8221; des Wohlwollens der Öffentlichkeit liegt aber wiederum eine Angst begründet, und diese ist es, die den Worten ihre Klarheit und innere Sicherheit nimmt. Der Stellungnehmende ist nicht ganz frei in seinen Worten, er tritt nicht ohne Vorbehalte und mit aus ihm und seinem überzeugten Eintreten für Ideale selbst gewonnenen Kraft dem Angreifer gegenüber, sondern er sucht den Rückhalt - und dies macht ihn selbst wieder verletzlich.</p>
<p align="left">Wie aber reagiert man gewaltfrei und trotzdem so klar, sicher und selbstbewusst, daß der Gegner zurückweicht?</p>
<p align="left">Recht gelungen erscheint mir in diesem Zusammenhang eine Stellungnahme, die auf einen im April 2008 erschienenen Artikel der &#8220;Wiener Zeitung&#8221; gemacht wurde. Der <a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4601&amp;Alias=wzo&amp;cob=338133" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;">Artikel selbst</span></span></a> ist wohl nur als übelste Verunglimpfung Steiners zu bezeichnen. Er wird dort als eine Art wahnsinniger Autodidakt hingestellt, der unter einer, wie es heißt <em>„ aus heutiger Sicht schizoiden Persönlichkeitsstörung&#8221;,</em> gelitten habe, die ihn <em>„nachgerade gezwungen (habe A. d. V.), seine eigene esoterische Mixtur aus Philosophie, Religion und Okkultismus zu entwickeln.&#8221;</em></p>
<p align="left">Die <a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4601&amp;Alias=wzo&amp;cob=338333" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;">hier</span></span></a> einsehbare Stellungnahme (verfasst vom Vorstand der Anthroposophischen Landesgesellschaft Österreich) tritt darin sehr klar für die Ehre Rudolf Steiners ein. Liest man die Zeilen, so bemerkt man, daß hier jemand nicht um Anerkennung des Lesers bemüht ist, sondern sein Anliegen tatsächlich in der Verteidigung der Ehre gegen Schmähungen und Beleidigungen liegt. Die Absicht der Autorin wird klar erkannt und als solche auch im ersten Satz gekennzeichnet:</p>
<blockquote>
<p align="left"><em>Das &#8220;Porträt&#8221; Rudolf Steiners ist so oberflächlich recherchiert und verfälscht dessen Biographie auf so krasse Weise, dass man den Eindruck einer bewussten und absichtsvollen Diffamierung gewinnen muss.</em></p>
</blockquote>
<p align="left">Auch dem diffamierenden Versuch der Autorin, Steiner in die rechtsnationale Ecke zu stellen, der ja mittlerweile Mode geworden ist, wird klar begegnet:</p>
<blockquote>
<p align="left"><em>Als plumpe Verleumdung muss man Karas (die Autorin A.d.V.) Versuch bezeichnen, Rudolf Steiner in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken. Die Unhaltbarkeit solcher Behauptungen ist mittlerweile ausjudiziert und gerichtlich klagbar. </em></p>
</blockquote>
<p align="left">Was ebenfalls gut gelungen scheint, ist die Tatsache, dass es den Verfassern der Stellungnahme gelungen ist, den Link zu ihrer Stellungnahme mitten im „Hetzartikel&#8221; zu platzieren. So ist mit dem Artikel letztlich Eines erreicht: Die ursprüngliche Ehrverletzung an Steiner ist zurückgewiesen und zugleich ist die Situation sogar noch positiv genutzt worden, gelangt doch der Leser des Hetzartikels nun sogleich zu den sachlich richtigen Informationen.</p>
<p align="left">Es ist meines Erachtens damit der Angriff gut im eigenen Sinne genutzt worden: Der Gegner gibt sogar noch die Möglichkeit einer öffentlichen Darstellung, die sonst nicht möglich gewesen wäre. Er macht, wie man sagen könnte, nun letzten Endes sogar noch unbezahlte Werbung&#8230;.</p>
<p align="left">
<p align="left">
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		<title>Das Buch der Ketzer</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 19:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Walter Nigg ist ein wahrer Meister der einfühlsamen Erzählung. Kaum jemand, der dieses Buch liest, wird vom seelischen Ringen dieser Menschen unberührt bleiben können.
Aus dem Klappentext:
Nigg beschreibt fromme, innerlich freie Gottes- und Wahrheitssucher, die sich von der Kirche getrennt haben oder von ihr ausgestoßen und als Ketzer verschrien worden sind. Dabei stehen nicht so sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Walter Nigg ist ein wahrer Meister der einfühlsamen Erzählung. Kaum jemand, der dieses Buch liest, wird vom seelischen Ringen dieser Menschen unberührt bleiben können.</p>
<p><strong>Aus dem Klappentext:</strong><br />
Nigg beschreibt fromme, innerlich freie Gottes- und Wahrheitssucher, die sich von der Kirche getrennt haben oder von ihr ausgestoßen und als Ketzer verschrien worden sind. Dabei stehen nicht so sehr ihr Leben, als ihre Gedanken im Vordergrund:<br />
Simon Magus, Origenes, Kaiser Julian, Meister Eckhart, John Wycliff, Johannis Hus, Martin Luther, Thomas Müntzer, Giordano Bruno, Spinoza, Pascal, Lessing, Tolstoi und andere werden beschrieben.</p>
<blockquote><p>&#8220;Geschrieben mit der Glut eines wahrhaft Ergriffenen und doch mit nüchterner Klarheit, mit künstlerischem Sinn und intuitiver Begabung.&#8221; Stuttgarter Zeitung</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Das Buch der Ketzer liest sich trotz der darin enthaltenen reichen historischen Fracht wie ein spannender Roman.&#8221; Luzerner Neueste Nachrichten</p></blockquote>
<p><img style="vertical-align: middle;" src="/blog/wp-content/uploads/2008/06/ketzer_buch.jpg" alt="" width="328" height="473" /></p>
<p>Kaufen Sie dieses Buch <a href="http://www.amazon.de/Das-Buch-Ketzer-Walter-Nigg/dp/325721460X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1214248974&amp;sr=1-1" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000080;">hier.</span></span></a></p>
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		<title>Schluss mit den Sekten</title>
		<link>http://selbstwerden.de/2008/06/schluss-mit-den-sekten/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 19:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Enquete]]></category>

		<category><![CDATA[Gefahr]]></category>

		<category><![CDATA[Gehirnwäsche]]></category>

		<category><![CDATA[Hubert Seiwert]]></category>

		<category><![CDATA[Massimo Introvigne]]></category>

		<category><![CDATA[mind control]]></category>

		<category><![CDATA[Sekten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein  sehr empfehlenswertes Buch, das die Sektenphobie unserer Zeit aus religionswissenschaftlicher Perspektive beleuchtet.
Der diagonal Verlag als Herausgeber schreibt folgendes dazu:
Massimo Introvigne, Kenner der internationalen Szene, fordert ein Ende der unseligen &#8220;Sekten&#8221;-Diskussion. Indem Ergebnisse seriöser Religionsforschung nicht wahrgenommen werden, hat sich ein Zerrbild von &#8220;Sekten&#8221; entwickelt, das zu zunehmender Ausgrenzung führt und letztendlich die Freiheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein  sehr empfehlenswertes Buch, das die Sektenphobie unserer Zeit aus religionswissenschaftlicher Perspektive beleuchtet.</p>
<p>Der diagonal Verlag als Herausgeber schreibt folgendes dazu:</p>
<p>Massimo Introvigne, Kenner der internationalen Szene, fordert ein Ende der unseligen &#8220;Sekten&#8221;-Diskussion. Indem Ergebnisse seriöser Religionsforschung nicht wahrgenommen werden, hat sich ein Zerrbild von &#8220;Sekten&#8221; entwickelt, das zu zunehmender Ausgrenzung führt und letztendlich die Freiheit bedroht, die die Sektenkritiker vorgeben, schützen zu wollen. Diese These präzisiert Introvigne u. a. anhand der Mechanismen der Auseinandersetzung, dem Wirken einer &#8220;sekten&#8221;-kritischen Parlamentskommission in Frankreich, dem Konzept der &#8220;Gehirnwäsche&#8221; bzw. &#8220;mind-control&#8221; oder der systematischen Ausgrenzung der nichtapologetischen Religionsforschung.<br />
Hubert Seiwert geht in seinem Beitrag auf die bundesdeutsche Debatte ein. Es geht nicht darum, vorhandene Probleme, die sich mit neuen religiösen Gemeinschaften ergeben, zu ignorieren. Die aktuelle Diskussion zeigt aber, daß im Umgang mit neuen religiösen Gemeinschaften eine sachlichere, differenziertere und der empirischen Wirklichkeit entsprechendere Perspektive gewonnen werden muss.</p>
<p><img style="vertical-align: middle;" src="/blog/wp-content/uploads/2008/06/schluss_sekten.jpg" alt="" width="160" height="241" /></p>
<p>Kaufen Sie dieses Buch <a href="http://www.amazon.de/Schlu%C3%9F-mit-Sekten-Massimo-Introvigne/dp/3927165506/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1214248218&amp;sr=8-1" target="_blank"><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;">hier.</span></span></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verborgene Konstellationen der Seele</title>
		<link>http://selbstwerden.de/2008/06/verborgene-konstellationen-der-seele/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 18:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[esoterische Hintergünde]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein beeindruckendes Buch über die esoterischen Hintergründe und Zusammenhänge, was Ausgrenzung und ihre Folgen betrifft.

Kaufen können Sie dieses Buch hier
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein beeindruckendes Buch über die esoterischen Hintergründe und Zusammenhänge, was Ausgrenzung und ihre Folgen betrifft.</p>
<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2008/06/verborgene_konstellationen.jpg" alt="" width="144" height="200" /></p>
<p>Kaufen können Sie dieses Buch <a href="http://www.heinzgrill-sriaurobindo-rudolfsteiner-saibaba.de/epages/61393236.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61393236/Products/978-3-935925-73-0" target="_blank">hier</a></p>
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		<item>
		<title>Die Anti-Sekten-Bewegungen in den Vereinigten Staaten und Frankreich</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 13:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Anti-Sekten Szene]]></category>

		<category><![CDATA[Anti-Sekten]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Massimo Introvigne]]></category>

		<category><![CDATA[Staaten]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Massimo Introvigne, der Turiner Religionswissenschaftler und Leiter eines mit Sekten und religiösen Minderheiten befassten Instituts fällt schon seit Jahren durch sein persönlichers Engagment für die Freiheit von Minderheiten auf. Kaum einer kennt die Anti-Sekten-Bewegung und ihre internationalen Verflechtungen besser als er.
Sehr empfehlenswert ist ein Artikel von ihm über :  Die Anti-Sekten-Bewegungen in den Vereinigten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Massimo Introvigne, der Turiner Religionswissenschaftler und Leiter eines mit Sekten und religiösen Minderheiten befassten Instituts fällt schon seit Jahren durch sein persönlichers Engagment für die Freiheit von Minderheiten auf. Kaum einer kennt die Anti-Sekten-Bewegung und ihre internationalen Verflechtungen besser als er.</p>
<p>Sehr empfehlenswert ist ein Artikel von ihm über :  Die Anti-Sekten-Bewegungen in den Vereinigten Staaten und Frankreich: Ähnlichkeiten und Unterschiede.</p>
<p>Zum Artikel geht es <a href="http://www.anthroposophy.com/anthro/sekten.html">hier</a> (Externer Link).</p>
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		<title>Die Entstehung der Anti-Sekten Bewegung in Deutschland Teil4 &#8220;Professionalisierung&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 11:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Anti-Sekten Szene]]></category>

		<category><![CDATA[AGPF]]></category>

		<category><![CDATA[Anti-Sekten]]></category>

		<category><![CDATA[Deprogramming]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Altmann]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Klaus Karbe]]></category>

		<category><![CDATA[Evangelische Zentralstelle]]></category>

		<category><![CDATA[Friedrich Vogel]]></category>

		<category><![CDATA[Sektenbaeuftragte]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralstelle Pastoral Hamm]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil4
Gründung von Dachverbänden - AGPF
Bereits 1977 wurde eine Dachorgansiation, die „Aktion für geistige und psychische Freiheit&#8221; - Arbeitsgemein­schaft der Elterninitiativen e.V. (AGPF) gegründet, in der sich, vor allem kirchliche Sektenexperten nun erstmals wirksam zusammenschliessen konnten.
Diese Arbeitsgemeinschaft fand auch bald Unterstützung durch Prominente Vertreter der Politik: Dr. Klaus Karbe, damals Ministerialrat des Bundesfinanzministeriums und Staatsminister Friedrich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil4</p>
<h2><em><strong>Gründung von Dachverbänden - AGPF</strong></em></h2>
<p>Bereits 1977 wurde eine Dachorgansiation, die <em>„Aktion für geistige und psychische Freiheit&#8221; - Arbeitsgemein­schaft der Elterninitiativen e.V</em>. (AGPF) gegründet, in der sich, vor allem kirchliche Sektenexperten nun erstmals wirksam zusammenschliessen konnten.</p>
<p>Diese Arbeitsgemeinschaft fand auch bald Unterstützung durch Prominente Vertreter der Politik: Dr. Klaus Karbe, damals Ministerialrat des Bundesfinanzministeriums und Staatsminister Friedrich Vogel traten bei und unterstützten die Ziele durch Wort und Tat, was der AGPF ermöglichte auch öffentliche Gelder für ihre Initiativen zu bekommen.</p>
<p>Vogel erklärte 1998:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Unser Verband von Elterninitiativen hat sich die entschlossene Bekämpfung von Jugendreli­gionen zum Ziel gesetzt. Dies ist eine dringende gesellschaftspolitische Aufgabe, der sich auch die Bundesregie­rung nicht entziehen darf</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Dazu wollten manche Mitglieder der AGPF auch Methoden anwenden, von denen man sich heute wieder zunehmend distanziert hat, die aber ein sehr deutliches Licht auf das Weltbild und die Gesinnung dieser sich immer stärker auch politisch formierenden Anti-Sekten-Bewegung werfen:</p>
<p>&#8220;Deprogramming&#8221;, eine Praktik., die in den siebziger Jahren in den USA vermehrt ausgeübt wurde, und bei dem die Opfer von Sekten, an denen, was für die Sekten-Gegner außer Zweifel stand, &#8220;Gehirnwäsche&#8221; verübt wurde, wieder &#8220;deprogrammiert&#8221; werden sollten. Die vermeintlichen Sektenopfer&#8221; wurden gegen ihren Willen &#8220;befreit&#8221; (also von den Deprogrammierer aus dem &#8220;Sektenumfeld&#8221; entführt), dann unter Isolation von der Umgebung eingesperrt und ei­nen Verfahren unterzogen, das sie von ihrer Sekten-Konditionierung wieder befreien sollte, eine Art Anti-Gehirnwäsche also.</p>
<p>Dr. Altmann, ein damaliges Vorstandsmitglied bei der AGPF äusserte öffentlich seine diesbezüglichen Erfahrungen:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Am einfachsten ist es bei Gruppen, bei denen Sektenmitgliedsachft einfache magische Versiegelung bedeutet, bei den Krishna-Leuten zum Beispiel. Nimmt man ihnen die Amulette ihrer Versiegelung, schneidet man ihnen beispielsweise kurzerhand den Zopf ab, brechen sie sofort zusammen. &#8220;</em></p></blockquote>
<p>Lange ließ sich allerdings ein solches brutales Vorgehen nicht aufrechterhalten, nachdem, vor allem in den USA, verschiedene Fälle des „Deprogramming&#8221; vor die Gerichte getragen worden waren, begann die hiesige Anti-Sekten-Szene schnell Abstand davon zu nehmen und sich auch öffentlich von derartigen Entführungen zu distanzieren. Auch wenn der Eindruck entsteht, dass viele der damaligen Mitglieder der Anti-Sekten Bewegung der Meinung waren, nur mit solchen drastischen Mitteln die Sektenopfer wieder von ihrem „Wahn&#8221;heilen zu können, so wurde man sich doch der Tatsache bewusst, dass Öffentlichkeit, Gerichte und Politik hier nicht mehr mitspielen würden.</p>
<h2>Professionalisierung - die Anti-Sekten-Bewegung heute</h2>
<p>Die Anti-Sekten Bewegung ist heute aus den Kinderschuhen herausgewachsen und hat sich zusehends professionalisiert. Aus den Jugendsekten wurden im Laufe der Zeit &#8220;destruktive Kulte&#8221;, „Psychogruppen&#8221;, und aus den &#8220;Elterninitiativen&#8221; professionell arbei­tende, finanziell immer besser ausgestattete Büros.</p>
<p>Deutschland ist heute mit &#8220;Sektenexperten&#8221; gut versorgt. Die evangelische Kirche beschäftigt etwa 30 offizielle landeskirchliche Sektenbeauftragte, ihr Dachverband, der EKD unter­hält die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin mit einigen Mitarbeitern. In der katholischen Kirche arbeiten regional ebenfalls ca. 30 Sektenbeauftragte. Zwei Zentraleinrichtungen, die Katholische Sozialethische Arbeits­stelle in Hamm und die Zentralstelle Pastoral in Bonn ergänzen diese Anzahl. Neben den kirchlichen Sektenbeauftragten gibt es die staatlichen Sektenbeauftragte in den einzelnen Bundesländern. Selbst politische Parteien haben inzwischen eigene Sektenbeauftragte. Ein Ziel von deren Arbeit ist es soweit dies bekannt ist, dass eine &#8220;Unterwanderung&#8221; der Partei durch Sekten vorgebeugt werden soll. Weiter­hin existieren in Deutschland einige Dutzend &#8220;Selbsthilfegruppen&#8221; bzw. eingetragene Vereine, die sich mit Sekten beschäftigen. Die fünf größten davon sind: SINUS in Frankfurt am Main, Sekten Info Essen, AGPF in Bonn, EBIS in Stuttgart, ABI ebenfalls Stuttgart und ARW in München.</p>
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		<item>
		<title>Entwicklung der Anti-Sekten Bewegung Teil3 &#8220;Die Anfänge: Jugendreligionen&#8221;</title>
		<link>http://selbstwerden.de/2008/06/entwicklung-der-anti-sekten-bewegung-teil3-die-anfange-jugendreligionen/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 11:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Anti-Sekten Szene]]></category>

		<category><![CDATA[Bhagwan]]></category>

		<category><![CDATA[Jugendreligionen]]></category>

		<category><![CDATA[Maharishi]]></category>

		<category><![CDATA[Osho]]></category>

		<category><![CDATA[Pfarrer Haack]]></category>

		<category><![CDATA[Praphupada]]></category>

		<category><![CDATA[Sektenpfarrer]]></category>

		<category><![CDATA[Thomas Gandow]]></category>

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		<description><![CDATA[Entstehung der Anti-Sekten Bewegung in Deutschland Teil 3
Die Anfänge: &#8220;Jugendreligionen&#8221; besorgte Eltern
Als der Begriff der „Sekte&#8221; in den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlickeit trat, hielt man es für ein Phänomen, das vor allem junge Menschen betreffen würde. So wurde das „Sektenproblem&#8221; damals als das Problem der „Jugendreligionen&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entstehung der Anti-Sekten Bewegung in Deutschland Teil 3</strong></p>
<h1>Die Anfänge: &#8220;Jugendreligionen&#8221; besorgte Eltern</h1>
<p>Als der Begriff der „Sekte&#8221; in den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlickeit trat, hielt man es für ein Phänomen, das vor allem junge Menschen betreffen würde. So wurde das „Sektenproblem&#8221; damals als das Problem der „Jugendreligionen&#8221; bekannt. Die junge Generation, die sich weltanschaulich zunehmend von den Werten und Normen der Eltern entfernt hatte und gerade auch auf religiös weltanschaulichem Gebiet begann, unabhängig von den kulturellen Wurzeln nach neuen Lebensinhalten Ausschau zu halten, wurde vor allem durch die damals noch sehr exotischen Gedanken und Vor­stellungen des Ostens von Reinkarnation, Karma und Nirvana angezogen. Tausende junger Menschen zogen damals, oft auf dem Landweg, Richtung Osten, vor allem nach Indien, wo sie sich eine Begegnung mit einem Guru oder Meister erhofften, der in der Lage wäre, sie in die Tiefen des Seins einzuweihen.</p>
<p>Der massenhafte Aufbruch der jungen Generation zeigte vor allem eines: Die Gegenwartskultur der westlich-industriellen Welt wurde als mangelhaft empfunden und konnte die tiefere Sehnsucht dieser jungen Menschen nicht stillen. So projezierten viele ihre Sehnsüchte und Wunschträume von einer besseren Welt auf den Osten, der dadurch in ihrer Vorstellung zum gelobten Land wurde.</p>
<p>Nicht wenige dieser &#8220;Morgenlandfahrer&#8221; kehrten, wenn überhaupt, im ockerfarbenen Gewand der Sannyassins aus Indien zurück. Aber damit nicht genug: Einmal zurückgekehrt, schockten sie ihre Eltern und Familien mit dem Entschluss, fortan ihr Leben in in Kommunen, unter reichlichem Gebrauch von halluzinogenen Drogen und mit &#8220;freier Liebe&#8221; in &#8220;Peace und Happiness&#8221; zu verbringen.</p>
<p>Lehrer wie Bhagwan, der sich später Osho nannte, Maharishi Mahesh Yogi, der Begründer der Transzendentalen Meditation und zeitweiliger Meditationslehrer der Beatles, oder Sri Praphupada, der Begründer der Hare-Krishna Bewegung hatten grossen Zulauf und die ockerfarbenen Gewänder der Sannyassins waren aus den deutschen Innenstädten gar nicht mehr wegzudenken.</p>
<p>Dass in dieser Situatuation viele deutsche und amerikanische Eltern, denen ihre, (grösstenteils schon lange volljährigen) &#8220;Kinder&#8221; weggelaufen waren, begannen sich zusammenzuschliessen und Pläne zu schmieden, wie sie ihre &#8220;Kinder&#8221; wieder aus den &#8220;Klauen der Sekten&#8221; befreien könnten, verwundert nicht weiter. Problematisch wurde die Situation nun aber vor allem dadurch, dass die kirchlichen Sektenbeauftragten, allen voran &#8220;Sektenpfarrer&#8221; Haack und später der Berliner Pastor Thomas Gandow nun begannen, diese &#8220;Elternbewegung&#8221; für ihre Zwecke einzuspannen um bei Behörden und auch innerhalb der Kirche besser Gehör zu finden.</p>
<h2>„<strong>Sektenpfarrer&#8221; Haack und die Anfänge der Sektenangst<br />
</strong></h2>
<p>Pfarrer Haack, der damals den Begriff der &#8220;Jugendreligionen&#8221; geprägt und salonfähig gemacht hat, kann ohne Zweifel als der Urvater der modernen Sektenbekämpfung bezeichnet werden.</p>
<p>In den sich formierenden Elterninitiativen fand sich ein Kreis von Menschen, die seinen radikalen Thesen über die von Sekten ausgehende Gefahr Gehör zu schenken bereit war. Diese &#8220;enttäuschten Eltern&#8221; suchten meist ihrerseits eine Art Anwalt, der ihnen helfen würde, die, wie sie es fühlten, &#8220;Macht der Sekten&#8221; über ihre Kinder zu brechen, und sie aus der in ihren Augen entstandenen furchtbaren  &#8220;Abhängigkeit&#8221; von ihren Gurus zu &#8220;befreien&#8221;. Sektenpfarrer Haack, der neben Theologie auch Publizistik studiert hatte, war für diese Aufgabe geradezu prädestiniert. Wie keiner vor ihm verstand er es, durch ge­zielte Öffentlichkeitsarbeit ein Gefühl der irrationalen Bedrohung durch &#8220;die Sekten&#8221; in den Köpfen der deutschen Bevölkerung zu verankern. Bücher mit Titeln wie <em>&#8220;Von Gott und der Welt verlassen - Der religiöse Untergrund der Welt&#8221; </em>sollten der Welt zeigen, wie groß die Gefahr ist, die von den Sekten ausgeht. Eine Vielzahl von Fernsehauftritte und viele Inter­views von Journalisten mit dem bald als &#8220;Sektenexperten&#8221; geltenden Mann taten ein übriges.</p>
<p>Das Selbstverständnis Haacks, das vermutlich für viele Sektenbeauftragten der damaligen „Gründerzeit&#8221; exemplarischen Charakter hat, lässt sich seinem &#8220;Entwurf für Morgen&#8221; ablesen, der 1974 von ihm verfasst wurde: <em></em></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Es muss einige feste Balken geben, auf denen wir in die Welt von Morgen eintreten können. Sie müssen gleichzeitig Gewähr für Sicherheit und Stabilität </em><em>bieten.&#8221; </em></p></blockquote>
<p>Als &#8220;Funktionsträger&#8221; von Sicherheit und Stabilität beruft Haack allen voran die Kirchen, dann die Rechts­pfleger, die Armee und schließlich die Gewerkschaften. Haack tritt hier ganz im Sinne der „Hirtenmentalität&#8221; der Kirchen für starke Institutionen ein, die in der Lage sind, den in den Studentenunruhen und Hippiebewegung immer stärker aufkeimenden Drang nach individueller, von Kirchen, Staat und Institutionen freier Bewusstseinsentwicklung Einhalt zu bieten. Dergleichen Umtriebe mussten auf den ganz in der kirchlichen „Wahrheit&#8221; verankerten Pfarrer mehr als bedrohlich wirken und seinen Widerstand herausfordern.</p>
<p>Haack, der sich über fast zwei Jahrzehnte bei jeder sich ihm bietenden Gelegenheit zur Gefährlichkeit von Sekten für Staat und Gesellschaft geäußert hat, wurde vor allem durch seinen plaktativen, aber offensichtlich äußerst me­dienwirksamen Sprachgebrauch bekannt: &#8220;Bei Mitgliedern religiöser Bewegungen handele es sich um <em>&#8220;Opfer der </em><em>Seelenwäsche&#8221;, </em>die sich <em>&#8220;als Zombies der Heiligen Meister missbrauchen lassen. </em>&#8220;<sup>41</sup></p>
<blockquote><p>In einem Bericht der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), der 1984 veröffentlicht wurde, rechtfertigen die damaligen Leiter der Stelle dieses Vorgehen folgendermaßen:</p>
<p><em>&#8220;Vor allem die Schwerfälligkeit der </em><em>breiten Masse, die durch harte, ja schockierende Konfrontation mit solchen Gefahren aufgerüttelt werden kann, gibt diesem Vorgehen im Grundsätzlichen recht.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Die Motive des Sektenexperten Haack werden im selben Text recht deutlich von einer etwaigen Parteinahme für die Kirche unterschieden: <em>&#8220;</em></p>
<blockquote><p><em>Also nicht, um einer neu aufkommenden &#8216;Konkurrenz&#8217; entgegenzutreten und erneut einen Gegenschlag der Kirche gegen die &#8216;Sekten&#8217; zu führen, sind diese kirchlichen Beauftragten, die häufig als &#8216;Sektenex</em><em>perten&#8217; apostrophiert werden, aktiv geworden, sondern ganz eindeutig seelsogerlich motiviert: als Berater und </em><em>Helfer.&#8221;</em> &#8220;</p></blockquote>
<p>Die Kirche, in diesem  Fall die evangelische, war also damals sehr sorgfältig bemüht, nicht den „Verdacht&#8221; aufkommen zu lassen, sie würde sich mit ihren „Beratungsangeboten&#8221; und Sektenstellen parteilich betätigen und der Zweck dieser Stellen sei in der Ausschaltung  weltanschaulicher Konkurrenz zu suchen. Heute, mehr als 20 Jahre danach, kann dazu nur gesagt werden, dass dieser häufig geäusserte Vorwurf wahrscheinlich nur zum Teil zutraf und heute noch zutrifft.</p>
<p>Betrachtet man länger die Motivlage von Pfarrer Haack, und lässt man seine Schriften auf sich wirken, dann ist tatsächlich weniger das Motiv vorhanden, der Kirche die „Konkurrenz&#8221; vom Leib zu halten, als vielmehr die absolute Überzeugung, auf der Seite der Wahrheit zu stehen und in seiner Verfolgung der Sekten der wahren Religion einen Dienst zu leisten. Er ist tatsächlich, auch in seinem Selbstverständnis ein moderner  Großinquisitor. Gleichtzeitig ist, und das sticht eigentlich am deutlichsten hervor, eine panische Angst gegeben. Diese Angst ist vor allem gegeben durch die Unsicherheit einer Zeitentwicklung, die immer mehr Individualisierung und Selbstverantwortung vom Einzelnen fordert. Wenn Haak, wie oben zitiert, Kirchen, Gewerkschaften, ja die Armee (!) als die &#8220;starken Balken&#8221; für den Menschen in der Welt von morgen herbeiwünscht, so zeigt das mehr als deutlich welche Angst ihm diese modernen Zeiten und ihr Individualismus machen.</p>
<h1>Instrumentalisierung der Elterninitiativen durch die Kirche</h1>
<p>Haack begründet 1975 in München, die <em>&#8220;Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Ex­tremismus e. V.&#8221;</em></p>
<p>Norbert Thiel schreibt <span style="font-family: Arial,Helvetica;">1986 </span>in seinem Buch, &#8220;Der Kampf gegen neue religiöse Bewegungen&#8221; zur Gründung dieser Initiative:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Gründungsmitglieder des Vereins waren Pfarrer Haack und seine Frau Inge, der katholische Dipl. Theologe Hans Löffelmann, der Sektenkritiker und Schulpfarrer Kurt Österle, der bayrische Senator und Rechtsanwalt Wolf­gang Burnhauser und das Ehepaar Joachim und Ruth von Poschinger.&#8221;</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>&#8220;Als durch &#8216;religiöse Extremgruppen&#8217; direkt betroffene Eltern konnte sich jedoch bestenfalls das Ehepaar Poschin­ger verstehen, deren Tochter zeitweise mit der Vereinigungskirche in Verbindung stand. Alle anderen Gründungs­mitglieder hatten spezifische Interessen, die sie unter dem Etikett &#8216;Elterninitiative&#8217; zu verwirklichen suchten. Im Laufe der Zeit schlössen sich zwar mehrere Dutzend &#8216;betroffene Eltern&#8217; der Initiative an, aber der führende Kopf war weiterhin der &#8216;Sektenexperte&#8217; Pfarrer Haack, der als Vertreter von Elterninteressen mehr Aufmerksamkeit er­warten durfte, als als apologetischer Kämpfer.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Die kirchlichen Sektenbeauftragten hatten mit der Gründung dieser Initiativen, die sich in den folgenden Jahren Jah­ren sprunghaft vermehrten (Elterninitiative Nordrhein-Westfalen, Niedersächsische Elterninitiative gegen Miss­brauch der Religionen, &#8220;Verein zum Schutz seelisch gefährdeter junger Menschen e.V. und viele andere) an deren Gründung sie selbst aktiv sehr stark mitarbeiteten eine ideale Plattform geschaffen, um nun auf breiter Ebene Öf­fentlichkeitsarbeit machen zu können. So begann also die Ära der „Sektenpfarrer&#8221;.</p>
<p>Die &#8220;Eltern&#8221; wurden gebeten, die Arbeit aktiv zu unterstützen. Dies sollte geschehen durch:</p>
<ul>
<li><em>Gespräche mit Abgeordneten (Landtag, Bundestag, Stadtrat).</em></li>
<li><em>Briefe an Bischöfe, Kirchenleitungen</em></li>
<li><em>Briefe an Ministerien (Justiz, Soziales, Ämter für öffentliche Ordnung). Im letzten Fall Briefe über Belästigun­gen in Fußgängerzonen.</em></li>
<li><em>Leserbriefe an Zeitungen bei jedem sich bietendem Anlass. </em></li>
</ul>
<p>Weiterhin konnte man über die Eltern an wertvolles internes Material der Sekten herankommen. Die Eltern wurden also hauptsächlich als &#8220;Informanten&#8221; gebraucht (oder vielmehr mißbraucht?):</p>
<blockquote><p>&#8220;Alle Materialien&#8230;können von großem Wert sein. Wer Material vernichtet, hilft den Sekten und ihren Führern!..P.S. Sie können die Unterlagen an unser Postfach oder an Herrn Pfarrer Haack.. senden. &#8220;</p></blockquote>
<p>Lesen Sie weiter: <a href="blog/2008/06/die-entstehung-der-anti-sekten-bewegung-in-deutschland-teil4-professionalisierung/">Die Entstehung der Anti-Sekten Bewegung in Deutschland Teil4 &#8220;Professionalisierung&#8221;</a></p>
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